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Podcasts als aufstrebendes Medium – 5 Tipps zum eigenen Format

Spätestens seit Jan Böhmermann und Olli Schulz kennen ihn viele: den Podcast. Das bekannte Quatsch-Duo hat mit seinem Format „Fest & flauschig“ einen wahren Durchbruch für das Medium erreicht. Doch wer hört eigentlich Podcasts und wann und wie kann man das Format für die eigene Marke oder den Kunden nutzen? Ein paar Studien geben einen Einblick.

Podcasts hören: immer und überall

Mitte 2017 wurde im Auftrag der ARD die erste Podcast-Studie durchgeführt: Spot on Podcasts. Bereits damals kannten schon 56 % der Befragten das Medium, wovon 15 % mindestens 1 x pro Woche Podcasts hörten. Podcasthörer*innen nutzen dafür vorrangig das Smartphone (73 % der befragten Hörer*innen). Ein Drittel hört vor allem unterwegs oder in Wartesituationen. Da die meisten regelmäßigen Podcasthörer*innen etwa zwischen 14 und 39 Jahre alt sind, hat Spotify im Jahr 2019 eine Studie zum Thema Podcast durchgeführt, in der genau diese Zielgruppe befragt wurde. Dort kam außerdem heraus: 55 % der Befragten finden, dass es zu viel Simulation gibt und dass Audio eine gute Alternative wäre. Denn der Vorteil von Podcasts und anderen Audioinhalten ist, dass man währenddessen etwas anderes machen kann – den Haushalt, spazieren oder kochen zum Beispiel. Die Nutzung von Podcasts ist abends am höchsten. Logisch, denn hier haben die Hörer*innen mehr Zeit.

Podcast-Werbung wird akzeptiert

Podcasthörer*innen sind außerdem eher technikaffin und haben eine hohe Bildung, ein hohes Einkommen und eine generell hohe Mediennutzung. Während beim TV fast jeder in der Werbepause aufsteht oder etwas anderes macht, akzeptieren 87 % der Hörer*innen Werbung in Podcasts: vor allem Sponsorings und Audio-Spots. Wer sich mit seiner Werbung also klar an den oder die Hörer*in richtet oder das Thema des Podcasts aufgreift, kann seine Zielgruppe erreichen, ohne sie zu vergraulen. 

Podcasts regen zur Aktion an

Eine Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts SPLENDID RESEARCH hat im Januar 2018 ergeben, dass Hörer*innen durchschnittlich 30 Minuten Podcast hören. Auch hier wurde zum Thema Werbung befragt und 41 % der Hörerschaft gab an, durch einen Podcast den Wunsch verspürt zu haben, ein neues Produkt auszuprobieren, 37 % wollten eine neue Fähigkeit erwerben und 28 % ein neues Hobby beginnen. Doch bevor man jetzt direkt mit der Produktion beginnt, sollte das Format gut durchdacht sein.

5 Tipps für einen gelungenen Podcast

konzept erstellen

1. Konzept

Bevor Sie einen Podcast starten, fragen Sie kritisch nach dem „Warum?“. Was bringt dieser Podcast den Hörer*innen? Welche Podcast-Art ist für Ihre Konzept-Idee die Beste? Vielleicht ein Solo-Podcast, in dem Sie alleine Part des Podcasts sind. Oder eher ein Interview oder ein Co-Hosting-Podcast? Wie muss der Podcast inhaltlich aufgebaut sein, um eine Relevanz bei der Zielgruppe zu schaffen? Definieren Sie Ihr Ziel und skizzieren Sie erste Podcast-Folgen. Natürlich müssen Sie dies nicht für ein Jahr im Voraus planen, aber ein paar Test-Folgen sind empfehlenswert. 

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